ALOS- Freundeskreis Duisburg - Innenstadt e.V.

KREATIVGRUPPE

Dienstags 14-tägig 17:00 – 20:00 Uhr im

Dietrich- Bonhoeffer- Haus Stadtteiltreff 

Johanniterstraße 145 in 47053 Duisburg-Hochfeld

Kontakt und Anmeldung

Anett Pfoh - Mob. Tel. 0163217519

Arno Bortz - Mob. Tel. 016227430508

Das Angebot ist verbandsübergreifend und findet im 2-Wochen-Rhythmus statt. Es sind keine Vorerfahrungen für das Angebot nötig.

Wegbeschreibung      klicken

     

Wir stehen in einem ganzen Netzwerk von Menschen, die davon überzeugt sind, dass die Entdeckung und Stärkung der eigenen Fähigkeiten der Weg hinein in eine zufriedene Abstinenz ist.

Seit Oktober 2000 gibtes die Kreativgruppe innerhalb der ALOS - Freundeskreise e.V.. Diese Gruppe ist verbandsübergreifend. Nicht alle Gruppenmitglieder können sich gut mit Worten ausdrücken.

Kommen sie in die Kreativgruppe, blühen ihre Fähigkeiten als MalerIn, als ZeichnerIn oder als KeramikerIn auf. Sie zeigen sich in den zu ihnen passenden Materialien.

Die Kreativgruppe wird von den persönlichen Möglichkeiten und von den Erwartungen der Gruppenteilnehmer bestimmt.

Durch die Wünsche der Teilnehmer wandelt sich das Aussehen der Gestaltungen immer wieder.

Die Gruppe wird von verschiedenen Mitgliedern begleitet, durch ihre Erfahrungen in künstlerischen Techniken und durch eigene Erfahrung in der Suchtselbsthilfe und der Gesundheitsselbsthilfe.

Die Gruppe erwartet kompetente Anleitung, Anregungen und Anstöße inhaltlicher Art, Kritik und Hilfestellung bei Problemen.

Die Mitglieder erwarten von der Gruppe gegenseitiges Verständnis und Wissen, neue Kontakte, gemeinsames Arbeiten und Spaß, Gespräche über persönliche Dinge,

Austausch von Erfahrungen und gegenseitige Unterstützung in kritischen Situationen.

Wir pflegen einen verbandsübergreifenden Austausch mit anderen Kreativgruppen.

ALOS Freundeskreise Duisburg-Innenstadt e.V. – Kreativgruppe
Aktives Leben ohne Sucht – gelebt in vielen Variationen

Aktueller Bericht über die Kreativ Gruppe


Carpe diem (zu deutsch: „nutze / pflücke den Tag“)ist einelateinische Redewendung, die aus einer Ode des römischen Dichters Horaz (* 65 v. Chr.; † 8 v. Chr.) stammt. 

Tagesseminar der Kreativgruppe

Das war so toll, deswegen lösche ich es auch nicht

Samstag 9. Dezember 2006 von 10 bis 16 Uhr im Stadtteiltreff D. Bonhoeffer-Haus,  Johanniterstraße 145 in 47053 Duisburg-Hochfeld

   zu den Berichten: 1. Anna 

2. Alwin

Ein schnönes Erlebnis und wir werden immer wieder darauf aufbauen und neue Angebote machen.

        Das FK DU Gruppenseminar 2005

Vom Bild zum Wort

Der FK DU hatte sich einen Traum erfüllt, es war das erste Seminar dieser Art in unserem Verband. Gestaltungsarbeit mit Teilnehmern die noch am Anfang stehen und sogenannten alten Hasen.

Über das Bild zum Wort kommen. Wie wir zu einem Bild kommen wurde uns in einfacher, aber beeindruckender Weise gezeigt.

WIe die folgenden Bilder zeigen.

   >>>  

Kunst- und Gestaltung:     

ist eine nonverbale Form, die über den Einsatz künstlerischer Materialien (Farben, Kreide, Ton, Gips, Holz, Stein, Pappmaché etc.) einen Beitrag zur ganzheitlichen Förderung des Menschen leisten kann. Die Grundidee der Kunst- und Gestaltungsarbeit ist, dass im Gestalteten (z. B. eines Bildes) der Zugang zu unbewussten seelischen Vorgängen sichtbar wird.

Im Gestaltungsprozess werden innere Bilder, Gefühle, Vorstellungen, Wünsche, Bedürfnisse und Erfahrungen belebt, erlebt und so zum Ausdruck gebracht.

      

Gestaltungsarbeit ist optimistisch:

Vertrauen in die Möglichkeiten in jedem Menschen –

Wir haben viel mehr Kräfte in uns als wir vermuten. Jedes Gefühl - ob wir traurig, wütend oder ratlos sind, vielleicht gar nicht zu fassen bekommen, was in uns vorgeht – stellt in der Gestalttarbeit einen Angriffspunkt dar, an unsere Energien heranzukommen.

Auch wenn wir jahrelang unsere Lebendigkeit auf Sparflamme gehalten haben, keine starke Freude und keinen tiefen Schmerz mehr kennen oder wenn wir lustlos schlurfen im gewohnten Trott, können wir unsere Energie wiederfinden.

Spaß haben, Freude empfinden, Lebenslust spüren, aber auch echten Schmerz fühlen sind Möglichkeiten, die wir alle in uns tragen.

Respekt - Jeder hat das Recht auf eigene Handlungen, eigene Ansichten und deren Konsequenzen. Jeder ist verantwortlich und kann Verantwortung tragen. Auch wer beschließt, sich innerlich abzuriegeln oder abzuschalten und sich nicht zu verändern, trifft eine Wahl, mit der er seinen Wert und seine Würde festigt.

Im Mittelpunkt steht, wofür wir uns entscheiden!

  

Im Gestaltungsprozess geht es beispielsweise um:

    • Förderung der Feinmotorik und Sensomotorik

    • den freien Ausdruck von Gefühlen

    • Konfliktverarbeitung auf symbolischer Ebene

    • Entlastung von belastenden Lebensereignissen

    • Lockerung von Verkrampfungen

    • Abbau von zwanghaftem und ängstlichem Verhalten

    • Förderung der Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit

    • Verbesserung von sozialen Fähigkeiten

    • Verbesserung von Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer

    • Stärkung des Selbstwertgefühls, Selbstvertrauens,

    • der Selbständigkeit

    • Erweiterung der Handlungsfähigkeit

    • Aufarbeiten von Entwicklungsrückständen

    • Förderung von Reifungsprozessen

    • Wahrnehmungsförderung

Wo das Wort versagt, können Bilder das unaussprechliche, Unbeschreibbare vermitteln und Erleichterung verschaffen. Was vage war, wird greifbar, sichtbar und somit fühlbar - was gefühlt wird, kann sich verändern.  Die Kunst- und Gestaltungsarbeit (Therapie) hat sich u.a. bewährt bei Menschen, die sich in psychischen Krisen oder belastenden Lebenssituationen befinden ( z.B. Trennung, Scheidung oder Verlust eines geliebten Menschen), aber auch bei Menschen mit körperlichen, seelischen oder geistigen Beeinträchtigungen, wie z.B. Depressionen, Panikattacken, oder Angststörungen. Bei an Sucht erkrankten Menschen.

Eine künstlerische Begabung oder Vorerfahrung ist nicht erforderlich.

   

   

Wer die Bilder auf sich wirken lässt, wird schnell feststellen wie wir zum Wort gekommen sind und was in uns steckt.

Hier und jetzt - Jeder Augenblick kann zu einem Neuanfang werden. Wir brauchen unser Leben nicht bestimmen zu lassen von ängstigenden Phantasien über die Zukunft oder von dem Gewicht der Vergangenheit. Hier und jetzt gibt es immer wieder die Möglichkeit zu neuen Erfahrungen und zu einem Neuanfang

Wie der Neuanfang aussehen kann, bedingt durch die gemachten Erfahrungen kann sehr unterschiedlich sein. Der größte Teil arbeitet mit den gewonnen Erkenntnissen und verändert etwas in seinem Leben. Oder wird daran erinnert, dass da doch etwas gewesen ist und versucht es weiter.

Eine Freundin hat es vorgezogen nicht mehr zur Gruppe zu kommen. Sie mag sich entweder so wie sie ist oder kann sich noch nicht verändern.

                  

Die Entstehung des Bildes in den verschiedenen Phasen des Seminars

                 

Die andere Freundin ist gleich am Montag zum Arzt gegangen, weil sie aus der Angst raus wollte. Die psychische Belastung die auf ihr lastete, wurde sie los als sie den Befund bekam. KREBS - Sie ist am Kehlkopf operiert worden und ändert nun ihr ganzes Leben. Die Rückenschmerzen sind verschwunden, ( außer Verschleiß bedingt ) sie kann wieder besser laufen. Das andere lernt sie neu. Über die Hilfe ( in Wort und Tat) zur Selbsthilfe freut sie sich und ist den Freundinnen und Freunden für ihre Hilfe dankbar. Sie vertraut auch der HIlfe der Kehlkopfoperierten-Selbsthilfe. Erlebte Hilfe- keine leeren Worte. 

Bericht Alwin 14.Mai 06

                       

                          

 

    

Weiter geht es in den Berichten aus dem FK DU